Seit Langem erforschen wir das Universum mit unseren Teleskopen von der Erde aus, aber für die Beobachtung ist ein klarer Himmel erforderlich. Doch auch trübes Wetter kann uns die Laune nicht verderben: Dann suchen wir mit unseren Antennen nach allem, was dem Auge unsichtbar ist. Denn seit Antoine de Saint-Exupéry wissen wir: „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Im Frühjahr zielten wir mit unserer YAGI-Antenne auf dem Dach des Kollegiums auf den Jupiter und erblickten seine charakteristischen Spektrallinien im Kurzwellenbereich. Derzeit arbeiten wir an einem Spektrummonitoring-System, mit dem wir bestimmte Punkte des Himmels in einem breiteren Frequenzbereich abtasten können.
Am 11. November 2024, dem Tag der ungarischen Wissenschaft, hielten wir in Tata im Posztoczky Károly Observatorium und Museum eine Eröffnungsvorlesung. Es war eine Ehre, eingeladen zu werden, gemeinsam mit dem Honfy József Funkamateurenclub unsere Ergebnisse der Weltraumforschung vorzustellen.
Unser erklärtes Ziel ist es, unseren eigenen kleinen Universitätssatelliten zu bauen. Während des Baus des MRC-100-Satelliten haben wir eine hervorragende Partnerschaft mit dem BME-Team aufgebaut. Diese Zusammenarbeit inspirierte uns, einen Zwillingssatelliten mit dem BME-Team zu bauen. In den 3PQ großen Satelliten werden ein 1 PQ BME-, ein 1 PQ SZESAT- und ein 1 PQ Gastexperiment integriert.
Wenn es Satelliten gibt, muss es auch Bodenstationen geben! Die Bodenstation, die nach sorgfältiger Auswahl auf dem Dach der Universität Győr eingerichtet wurde, erfordert ständige Entwicklung und Betrieb.
Hätte es 1868 den Rechtsvorgänger unserer Universität gegeben, hätte Schwarz Dávid seine Studienjahre sicherlich bei uns verbracht und eine aktive Rolle bei der Gründung des Fachkollegiums gespielt. Auf den Spuren des berühmten ungarischen Erfinders steigen wir mit unseren Höhenballonen und unserem Luftschiff in die Höhe.
Ein CanSat ist ein Satellitenmodell in der Größe einer Getränkedose, das innerhalb weniger Minuten den gesamten Lebenszyklus einer echten Weltraummission durchläuft: Planung, Integration, Test, Raketenstart, Fallschirmabstieg und Übertragung der gemessenen Daten an die Bodenstation.
Die Management-Sektion hält den Alltag des Fachkollegiums zusammen: Projektplanung, Koordination von Ressourcen und Beschaffung, Vorbereitung von Ausschreibungen und Berichten sowie Organisation der Zusammenarbeit zwischen den Sektionen.