Welttag der Telekommunikation

Welttag der Telekommunikation 2021

Studentensektion seit 2019

Während der Pandemie konnten Studierende unsere Satellitenstation auf dem Dach der Universität nicht besuchen. Die Entwicklungsrichtung geht zunehmend dahin, die drinnen befindlichen Geräte von zu Hause aus fernzusteuern und damit experimentieren zu können. Bei Hardwarefehlern waren uns unsere Lehrenden behilflich, die Zugang zur Universität hatten. Ihnen ist es zu verdanken, dass auch die im Januarsturm abgerissenen Kabel repariert werden konnten. Der diesjährige Welttag der Telekommunikation widmete eine eigene Sektion der Weltraumtelekommunikation, und auch wir wollten nicht fehlen. Bereits im Januar begannen wir zu planen, mit welchen Vorträgen wir den im Mai stattfindenden Welttag der Telekommunikation bereichern können. Wir wollten unsere Erfahrungen und Entwicklungsrichtungen mit der Fachwelt teilen. In Abstimmung mit den Organisatoren des Welttags der Telekommunikation wurden die Sektionsvorträge vorab aufgezeichnet und am Welttag gezeigt. Wir hielten für die Teilnehmer im virtuellen Raum jedoch auch Überraschungen bereit: Neben den vorab aufgezeichneten Vorträgen meldeten wir uns live von unserer Station, und nach den Grußworten der prominenten Führungskräfte ließen wir unsere Ballone steigen, was ebenfalls online mitverfolgt werden konnte. Zwar warteten die Konferenzteilnehmer die Landung der Ballone nicht mehr ab, doch möchten wir hier anmerken, dass jeder von uns gestartete Ballon die Höhe von 20.000 Metern erreicht hat und zu unserer Station zurückgekehrt ist.

Die Vorträge des Welttags der Telekommunikation können hier angesehen werden:

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Unsere Fachkollegiumsmitglieder berichteten der Tradition folgend in mehreren Vorträgen über ihre erzielten Ergebnisse und Forschungen. Anna Fábián und Róbert Varga realisierten als Erste in unserem Land eine echte Videosignalübertragung über den geostationären Satelliten QO-100. Im Fußabdruck des Satelliten, der mehrere Kontinente abdeckt, verbreiteten sie so den Namen unserer Universität und diesen bedeutenden Anlass, um unseren internationalen Berufsfeiertag zu begehen. Die Sendestation war auch während der Live-Zuschaltung zu sehen. Die Probe aufs Exempel ist das Handeln selbst – so sprachen sie nicht nur über die Schwierigkeiten beim Aufbau der Verbindung, sondern setzten sie auch tatsächlich um.

Ihr Vortrag kann hier angesehen werden (08:00-27:15):

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Máté Bertalan und András Simon entwickelten im vergangenen Jahr ein Interesse an Meteorologie und Weltraumtelekommunikation. Neben den Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn (LEO) tauchten auch geostationäre (GEO) Wettersatelliten auf, deren Signale frei empfangen werden können. Die von Letzteren gelieferten Bilder blieben unsere Studierenden noch schuldig, doch zeigt sich bereits, dass damit eine neue Entwicklungsrichtung für das kommende Jahr vorgezeichnet wurde. Die Pandemiezeit hielt für András und Máté viele Spannungsmomente bereit – die Vermessung der selbst gebauten Empfangseinheit oder die verspätete Ankunft des rauscharmen Verstärkers aus Kanada und dessen anschließender Werksaustausch steigerten die Spannung zusätzlich. Zwar konzentrierten sie sich auf den Empfang des chinesischen und des amerikanischen Satelliten, doch zeigte sich bereits, dass auch der Empfang von Eumetsat eine spannende Herausforderung sein könnte.

Ihr Vortrag kann hier angesehen werden (27:15-43:02):

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Péter Pataki und Tibor Fekete führten mithilfe von Wetterballons Experimente zur Ausbreitung von Funkwellen in großer Höhe mit verschiedenen Funktelekommunikationsgeräten durch. Sie suchten Antworten auf Fragen wie: „Funktioniert ein Mobiltelefon in 20.000 Metern Höhe?“, „Aus welcher Entfernung lässt sich ein gestartetes LoRa-Gerät noch erfassen?“. Über die Hochfrequenzexperimente hinaus sammelten sie auch bedeutende konstruktive Erfahrungen – Energieversorgung, thermisches Gleichgewicht, Sicherstellung eines angemessenen Auftriebs. Besonders geachtet werden musste auf die Sicherheit des Luftverkehrs sowie auf das sichere Befüllen der Ballone.

Ihr Vortrag kann hier angesehen werden (48:05:15-1:06:15):

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Selbstverständlich Dank an all unsere SZE-SAT-Mitglieder und Lehrenden, die den Vortragenden bei der Erstellung ihrer Vorträge geholfen haben!

Auch der Geist Modest Petrowitsch Mussorgskis wurde beschworen – „Bilder einer Ausstellung“

Interview mit den Ballonjägern:

Die Archivberichte beruhen auf der zeitgenössischen Dokumentation des Kollegiums.

Fotogalerie

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