Es stand außer Frage, dass wir unsere zu Jahresbeginn erzielten Ergebnisse mit den interessierten Teilnehmern des Welttags der Telekommunikation teilen wollten. Wir haben die Organisatoren des Welttags der Telekommunikation bereits als eigenständiges Fachkollegium kontaktiert, und wie es Tradition ist, wurde uns im Rahmen der Studierendensektion die Möglichkeit dazu geboten. Dieses Jahr war für uns besonders, da wir wieder namhafte Persönlichkeiten begrüßen durften, die unsere Tätigkeit seit unseren ersten Schritten begleitet haben: Dr. Orsolya Ferencz und Dr. Kornélia Radics. Es war uns eine Ehre, die ITU-R-Weltraumtelekommunikationsexpertin Karina Cessy an unserer Bodenstation begrüßen zu dürfen. Über die Gründung des CanSat-Lab und zukünftige Pläne konnten wir uns auch mit Örs Hunor Detre austauschen.
1) In the footprint of the ISS – Katherine Caczo, Máté Péter Tóth
2025 dürfen wir an Bord der ISS einen ungarischen Astronauten begrüßen. Im Vortrag erfahren wir die Schritte der Planung und des Aufbaus der Funkkommunikation mit ihm. Wichtig ist, dass wir für unsere Bodenstation einen möglichst rauscharmen Aufstellungsort wählen. Ihr Vortrag kann hier angesehen werden:
2) Schritte zum eigenständigen Satelliten. Zoltán Nagy, Ágoston Koppány Szűcs, Gábor Marton, Leon Maszlov
Das Team berichtete über seine Erfahrungen im ESA-Programm Fly Your Satellite. Das dort erworbene Wissen inspirierte das Team, mit der Planung eines gemeinsamen Satelliten mit der BME zu beginnen. Die einzelnen Schritte davon lernen wir aus dem Vortrag kennen. Ihr Vortrag kann hier angesehen werden:
3) Weiterentwicklung der Bodenstation – der Weg zum „S“-Band, Marcell Mike
Der selbst entwickelte „S“-Band-Verstärker ermöglichte den Empfang eines weiteren Frequenzbands der Bodenstation. Mit der Inbetriebnahme des neuen Frequenzbands wurde der Empfang und die Dekodierung von atemberaubend schönen Erd- und Sonnenbildern möglich. An diesen Bildern können wir uns gemeinsam mit dem Vortragenden erfreuen. Ihr Vortrag kann hier angesehen werden:
4) Mit dem Funk auf den Spuren der Sterne – Benedikta Rédling
Nur wenige wissen, dass Astronomie nicht nur im sichtbaren Lichtspektrum eine spannende Tätigkeit ist. Mit unseren Antennen können wir Planeten wie den Jupiter untersuchen, der ein Magnetfeld besitzt. Zwischen 18 und 22 MHz können wir mit der Yagi-Antenne auf dem Dach des Kollegiums zeitweise auch die Signale von S- und L-Typ-Ausbrüchen erfassen. Wie einfach es ist, mit unserer Antenne von einem sich bewegenden Himmelskörper aus einen anderen sich bewegenden Himmelskörper zu verfolgen, erfahren wir ebenfalls im Vortrag. Ihr Vortrag kann hier angesehen werden:
5) Hochfrequenzmessungen aus der Luft – Péter Béres, Martin Magyar, András Simon
Das Team setzte seine Forschungen im Bereich Luftschifffahrt fort. Sie machten ihr Luftschiff für Messungen der Mobilfunknetzabdeckung geeignet. Im Vortrag gingen sie auch auf die Messung der elektrischen Emission des Messluftschiffs selbst in einer EMV-Kammer ein. Ihr Vortrag kann hier angesehen werden:
6) Satellitenkommunikation und künstliche Intelligenz, Anomalieerkennung bei Rundfunksendungen mit Autoencoder-Netzwerken – Péter Pataki, Szilárd Takács
Heutzutage ist es unumgänglich, im Bereich der Weltraumtelekommunikation oder des Rundfunks künstliche Intelligenz einzusetzen. Die beiden Doktoranden geben einen kurzen Überblick über ihre Forschungen. Ihr Vortrag kann hier angesehen werden:
Selbstverständlich Dank an all unsere SZESAT-Mitglieder und Lehrenden, die den Vortragenden bei der Erstellung ihrer Vorträge geholfen haben!
Mit ein paar Bildern versuchen wir, die Stimmung des Welttags wiederzugeben.
Die Archivberichte beruhen auf der zeitgenössischen Dokumentation des Kollegiums.









