Welttag der Telekommunikation

Welttag der Telekommunikation 2025

Studentensektion seit 2019

Der diesjährige Welttag der Telekommunikation trug den vielsagenden Titel „5.. 4.. 3.. 2.. 1..“, was darauf hindeutete, dass dieses Jahr und dieser Anlass etwas Besonderes waren. Abweichend von der Tradition fand die Veranstaltung dieses Jahr am 29. Mai statt. Ursprünglich war geplant, am Welttag live den Start der Rakete der Axiom-4-Mission mitzuverfolgen, an Bord unser zweiter ungarischer Astronaut Tibor Kapu. Der Start der Mission wurde bereits mehrmals verschoben, und dieser Tag schien das günstigste Startfenster zu sein. Leider waren auch an diesem Tag die technischen und wetterbedingten Voraussetzungen nicht günstig, sodass sich Dr. Orsolya Ferencz nicht vom amerikanischen Raumfahrtzentrum, sondern von der Universität Győr aus zuschaltete.

Es stand außer Frage, dass wir unsere Ergebnisse im Bereich Raumfahrtforschung und Weltraumtelekommunikation mit den interessierten Teilnehmern des Welttags der Telekommunikation teilen wollten. Wir haben die Organisatoren des Welttags der Telekommunikation kontaktiert, und wie es Tradition ist, wurde uns im Rahmen der Studierendensektion die Möglichkeit dazu geboten. Dieses Jahr war für uns besonders, da wir wieder namhafte Persönlichkeiten begrüßen durften, die unsere Tätigkeit seit unseren ersten Schritten begleitet haben: Dr. Orsolya Ferencz, János Solymosi und András Gschwindt. Es war uns eine Ehre, die ITU-R-Weltraumtelekommunikationsexpertin Karina Cessy an unserer Bodenstation begrüßen zu dürfen.

1) Weiterentwicklung der Bodenstation – der Weg zum X-Band, Marcell Mike

Die Bodenstation bietet die Möglichkeit, auch die Signale von Wettersatelliten zu empfangen und zu dekodieren. Neben dem VHF-, UHF-, L- und S-Band möchten wir uns auch auf den Empfang des X-Bands vorbereiten, um detailliertere, höher aufgelöste Bilder empfangen zu können. Der Empfang der Signale stellt zugleich auch insofern eine Herausforderung dar, als große Datenmengen gespeichert und verarbeitet werden müssen. Sein Vortrag kann hier angesehen werden:

2) Zwillinge im All – das Herz von Győr. Zoltán Nagy, Ágoston Koppány Szűcs, Gábor Marton, Szilárd Pónya

Innerhalb des Hunity-1-Satelliten haben sich die Studierenden vorgenommen, einen eigenständigen Satelliten im PQ-Format zu bauen. Der Vortrag über den Aufbau des neuen Satelliten gibt auch Auskunft über die Planung und Erprobung der erstellten Module. Ihr Vortrag kann hier angesehen werden:

3) Zwillinge im All – die Seele von Győr, Máté Péter Tóth, Marcell Mike, Bence Nagy

Bei der Planung eines eigenständigen Satelliten im PQ-Format innerhalb des Hunity-1-Satelliten ist die Frequenz- und Bahnkoordination von besonderer Bedeutung. Über die Geheimnisse dieser Thematik erhalten wir im Vortrag einen internationalen Ausblick. Ihr Vortrag kann hier angesehen werden:

4) Wie man mit einem Höhenballon in der niedrigen Atmosphäre misst – Eszter Takács, Barnabás Móri, Botond Tóth-Csehi

Luftschiffe und Ballone können eine ideale Lösung für bodengebundene Funktelekommunikationsnetze darstellen. Im Vortrag lernen wir anhand der Tests in Gyermely auch die Methodik der Messvorbereitung kennen. Sehr wichtig ist, dass man das verwendete Helium zurückgewinnen möchte, um auf das knappe Helium zu achten und die Messkosten zu senken. Ihr Vortrag kann hier angesehen werden:

Selbstverständlich Dank an all unsere SZESAT-Mitglieder und Lehrenden, die den Vortragenden bei der Erstellung ihrer Vorträge geholfen haben!

Mit ein paar Bildern versuchen wir, die Stimmung des Welttags wiederzugeben.

Die Archivberichte beruhen auf der zeitgenössischen Dokumentation des Kollegiums.

Fotogalerie

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